Piadina mit Parmaschinken, Käse und Rucola
Ingredients:
- Weizenmehl (300 g)
- Schmalz oder Olivenöl (40 g)
- Lauwarmes Wasser (ca. 150 ml)
- Salz (1 Teelöffel)
- Backpulver (1/2 Teelöffel, optional)
- Parmaschinken (3-4 Scheiben pro Piadina)
- Weicher Käse wie Stracchino, Squacquerone, Mozzarella, Provolone oder milde Scam
Method:
Piadina mit Parmaschinken, Käse und Rucola
Die Piadina ist ein einfaches italienisches Fladenbrot aus der Emilia-Romagna. Sie wird dünn ausgerollt, in einer trockenen Pfanne kurz gebacken und noch warm gefüllt und zusammengeklappt. Diese Version ist sehr klassisch im Geist: Parmaschinken bringt eine feine salzige Süße, der Käse macht die Füllung weich und rund, und der Rucola gibt Frische und eine leichte Pfeffernote.
Den Piadina-Teig zubereiten
Das Mehl mit dem Salz und, falls verwendet, dem Backpulver in eine große Schüssel geben. Schmalz oder Olivenöl hinzufügen und mit den Fingerspitzen in das Mehl einarbeiten. Schmalz ergibt eine traditionellere, weichere und etwas reichere Piadina; Olivenöl funktioniert ebenfalls sehr gut und macht eine leichtere Version, die im Alltag praktisch ist.
Das lauwarme Wasser nach und nach zugeben und mischen, bis ein Teig entsteht. Er soll weich, aber nicht klebrig sein. Den Teig 5-7 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Mit einem Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Diese Ruhezeit ist wichtig, weil sich der Teig entspannt und sich danach dünn ausrollen lässt, ohne ständig zurückzuspringen.
Die Piadine backen
Den Teig in 4 Kugeln teilen. Jede Kugel zu einem dünnen Kreis ausrollen, ungefähr so groß wie ein Essteller. Die Form muss nicht perfekt sein: Eine hausgemachte Piadina darf ruhig etwas rustikal aussehen.
Eine trockene Pfanne, eine gusseiserne Pfanne oder eine Grillplatte bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Kein Öl zugeben. Jede Piadina 1-2 Minuten pro Seite backen, bis goldbraune Flecken entstehen und der Teig an manchen Stellen leicht aufbläht. Wenn sie zu stark aufgeht, vorsichtig mit einem Pfannenwender flach drücken. Die fertigen Piadine in ein sauberes Küchentuch wickeln, damit sie warm und biegsam bleiben.
Füllen und servieren
Solange die Piadina noch warm ist, den Käse auf eine Hälfte legen. Wenn Mozzarella, Provolone oder Scamorza verwendet wird, kann man die Piadina für ein paar Sekunden zurück in die Pfanne legen, damit der Käse etwas weicher wird.
Parmaschinken und eine großzügige Handvoll Rucola daraufgeben. Mit etwas Olivenöl abschließen und nach Geschmack schwarzen Pfeffer darübermahlen. Die Piadina zusammenklappen und sofort servieren, solange das Brot warm und die Füllung frisch ist.
Kann man mexikanische Wraps verwenden?
Ja, für eine schnelle Mahlzeit kann man Weizentortillas oder mexikanische Wraps verwenden. Es ist aber nicht ganz dasselbe: Eine Piadina ist meistens etwas dicker, weicher und aromatischer, besonders wenn sie mit Schmalz oder Olivenöl gemacht wird. Eine Tortilla ist dünner und neutraler, daher wirkt das Ergebnis eher wie ein Wrap als wie eine echte italienische Piadina.
Damit Wraps besser funktionieren, sollte man sie vor dem Füllen kurz in einer trockenen Pfanne erwärmen. So werden sie weicher, duften besser und reißen beim Falten weniger leicht.